Das Alte Gymnasium pflegt seit vielen Jahren internationale Kontakte mit Partnerschulen in Europa, Amerika und Asien. Diese Seite informiert Sie über die internationalen Begegnungen, sei es das Wirtschaftspraktikum und die Reise des Kammerchores nach Schweden, die Konzerttourneen der Jugend-Bigband in die USA und nach Japan oder den Austausch mit Schulen in England, Frankreich und künftig auch in Israel.
25.11.09
Zum Handballspiel der SG Flensburg-Handewitt gegen Maccabi Rishon Le’Zion
Herr Dr. Schwartz begrüßt die israelischen Gäste:

Unser Fan-Block:

Fotos: Benjamin Nolte
Shalom Rishon!
Es war ziemlich kalt, als ich zusammen mit meinen Freunden am 21.11.09 nachmittags um 4 Uhr vor der Campushalle stand. Hier fand nämlich heute das Handballspiel um 17:00 Uhr statt - die SG FlensburgHandewitt gegen die israelische Stadt Rishon.
Der Grund, warum ich heute hier stand und mir mit klappernden Zähnen die Zehen abfror, war, dass das ganze Alte Gymnasium eingeladen war, dem Handballspiel zuzuschauen. Und für unseren Stehplatz mussten wir Schüler vom Alten Gym nur 2€ Eintritt bezahlen. Diesen freundlichen Preis bekamen wir deshalb, weil unsere Schule eine Partnerschule in Israel besitzt und die SG das wohl ziemlich freundlich von uns fand. Als ich schließlich in der Halle stand, blickte ich erstmal um mich, denn ich war zum ersten Mal hier. Ich sah viele Fress- und Getränkebuden und fragte schließlich den Mann, der meine Karte abgerissen hatte, wo der Block mit den Stehplätzen, der für uns reserviert war, sei. Er deutete nach hinten und ich folgte seinem ausgestreckten Finger. Ich brauchte nicht lange zu suchen und stellte mich schließlich in die Mitte des Blocks, wo schon ein paar andere aus meiner Klasse standen. Da unser Lehrer uns gesagt hatte, dass wir uns schon eine Stunde vor Spielbeginn an der Campushalle treffen sollten, mussten wir noch ziemlich lange warten und die Zeit totschlagen. Als aber endlich ein Mann mit einem Mikrofon unten anfing zu reden, wurde es für unsere Schule ziemlich peinlich, denn der Mann mit dem Mikro machte erstmal auf unsere Schule aufmerksam. Und das bejubelten wir natürlich. Aber dann wollte der Mann unseren „Slogan“ hören und anstatt dass wir „Shalom Rishon“ riefen, bejubelten wir uns selbst, weil niemand richtig verstanden hatte, was der Mann denn eigentlich von uns wollte! Alles seine Schuld!!! Pff!!. Die Israelis hatten davon anscheinend nichts mitgekriegt, also warfen sie kurz darauf Schlüsselbänder zu uns rüber, von denen ich natürlich keins abgekriegt habe.
Dann fing das Spiel an, und als der Mann mit dem Mikro vorher anfing unsere SG-Spieler mit dem Vornamen vorzustellen, brüllte das ganze Publikum die Nachnamen. Als dann angefangen wurde mit dem Ball zu spielen, hob das Publikum erst richtig ab und feuerte die SG mit lautem Gebrüll an. Für Rishon fiel die Anfeuerung nicht sonderlich groß aus, eher gesagt verstummte das Publikum fast, als die Mannschaft mit dem Ball auf das Tor zujagte. Das tat uns dann doch Leid und wir riefen „Rishon! Rishon! Rishon! “, als die Mannschaft den Ball hatte. Wir machten sogar trotzdem eine Weile damit weiter, als die anderen Zuschauer uns entsetzt und entgeistert anglotzten. Als die 2. Halbzeit anfing, hatte die SG die Nase klar vorn und ich hatte das Gefühl, dass die Stimmung jetzt nicht mehr so megamunter war. Als das Spiel dann endete, gewann die SG Flensburg-Handewitt gegen Maccabi Rishon mit 41:23!! Das hat die meisten anscheinend auch nicht sonderlich gewundert. Das Spiel ließen wir ausklingen, indem wir am Ende auf das Spielfeld liefen, die Israelis abklatschten und uns Autogramme holten. Na ja, zumindest ein paar von uns.
Mandana Daneshnia
3.11.2009
Handball für alle!
Die SG Flensburg-Handewitt trifft auf den israelischen Handballmeister Rishon Le’Zion.
Anlässlich der Schulpartnerschaft des Alten Gymnasiums mit der Yigal Alon High-School in Rishon Le’Zion ermöglicht die SG Flensburg-Handewitt allen Schülern des Alten Gymnasiums ermäßigten Eintritt (2 Euro) zum EHF-Pokal-Heimspiel am 21.11.2009 um 17 Uhr. So können wir zusammen mit der SG die Gäste aus Israel freundlich empfangen!
Meldet euch bei euren Klassenlehrern, wenn ihr dabei sein wollt!
Kommt zahlreich und kommt in Schul-T-Shirts!

Lesen Sie auch den Bericht über die Israel-Studienfahrt 2009.
Film über den Besuch unserer schwedischen Partnerschule 2009 .
Im Folgenden finden Sie einige ausgewählte Berichte aus den letzten 5 Jahren:
England-Austausch
Bereits zum zweiten Mal reisten 21 Schülerinnen und Schüler der 7. bis 10. Klassen nach Newmarket, Suffolk, um vorhandene Freundschaften zu vertiefen und neue interessante Erfahrungen am Newmarket College zu machen. Seit 3 Jahren besteht der Kontakt der Musikfachschaft mit dieser weiterführenden Schule im Osten Mittelenglands. Mitglieder unseres Orchesters und das Saxophonensemble hatten ein Programm vorbereitet, das von englischer Seite ergänzt wurde.
Aufschlussreiche Unterrichtshospitationen und gemeinsame Proben füllten die Vormittage, während die Nachmittage in der jeweiligen Gastfamilie verbracht oder gemeinsame Ausflüge mit den englischen Gastgebern unternommen wurden.
Zu den Höhepunkten der Reise zählten ein Ausflug nach Cambridge, wo die imposante Pracht der Colleges von allen bewundert wurde, und ein Tagesausflug nach London. Dort spazierten wir bei sommerlichem Wetter an vielen berühmten Sehenswürdigkeiten vorbei und genossen die fantastische Aussicht von der Tower Bridge. Der Abschied fiel wieder schwer, aber wir freuen uns auf den Gegenbesuch im Herbst des kommenden Jahres in Flensburg.
Bettina Knote/ Matthias Lohse
USA: ENJOY THE CONCERT!

04.10.-11.10. Easton, Easton High School 4, 11.10.-12.10. Washington
12.10.-14.10. Raleigh, Good Shepherd Lutheran Church 1
14.10.-17.10. Statesville, St. John's Lutheran Church 5
17.10.-21.10. Beaufort, Beaufort High School 3
Am 4.10. hob unser Flieger von Frankfurt ab in Richtung Westen über den großen Teich. Als wir nach 8 Stunden Flug aus dem Fenster schauten, machte uns der Blick auf NYC wieder wach - Tausende von Lichtern und dann der näher kommende JFK-Airport. Mit dem Bus ging es direkt durch Manhattan in Richtung Easton, PA weiter. Es war 24:00 als wir in Easton eintrafen, unseren Gastfamilien zugeteilt wurden und in deren Häusern unsere Koffer öffneten - der Fernseher im Wohnzimmer lief noch... . Der einzige Ratschlag, den man uns bezüglich des Verhaltens in Gastfamilien nahe legte, war: Sprecht ja nicht die amerikanische Politik an oder kritisiert die Regierung!
Herr Grosser hatte wie immer alles im Griff.
Zum Frühstück - der Fernseher lief schon wieder (oder noch?) - gab es doch tatsächlich Peanutbutter. Den ersten Tag verbrachten wir in der riesigen High School - 3000(!) Schüler. Auch sonst war einiges anders: die Polizei zwischen den Schülern, Passkontrolle beim Betreten des Schulgebäudes und teilweise ein Verbot von Gruppenbildung in den Gängen. Der Unterricht unterschied sich sehr stark von dem unsrigen. Während des Aufenthaltes in Easton machten wir Tagesausflüge nach Philadelphia und NYC. An beiden Tagen regnete es in Strömen (leider kein Ausblick vom Empire State Building). Nach nahezu 48-stündigem Regen waren die Straßen in Easton teilweise wegen Überschwemmungen nicht mehr befahrbar - kein Problem für den Amerikaner, der stets antriebsstarke Geländewagen fährt. Trotz des Dauerregens schauten wir der Marching-Band und dem Footballteam der Schule beim Wettbewerb zu. Als Abschiedsgeschenk bekam jeder von uns einen schwarzen Easton-Pullover, der somit zum Exportschlager (neben Orio-Keksen) wurde. Die Easton High School ist unsere Partnerschule und wird uns voraussichtlich im Herbst 2006 mit ihrer Jazz-Band besuchen.
Kleiner Auftritt im New Yorker Flughafen.
Mit dem Bus ging es weiter. Zwei Tage in Washington, D.C. folgten. Dort übernachteten wir in einem Hotel. Hier erlebte man den Stolz der Amerikaner auf ihr Land und ihre Geschichte hautnah. In kein Museum kam man ohne Kontrolle. Dafür waren sie alle kostenlos. Die nächste Station - Raleigh, NC- war eher ein Kurzaufenthalt. Hier waren wir in einer Kirchengemeinde untergebracht. Auch in Statesville NC wurden wir von Gastfamilien einer Kirchengemeinde aufgenommen. Auf diese Gemeinde waren wir besonders gespannt. Kurz vor der Abreise aus Deutschland erreichte Herrn Grosser eine E-mail, in der man uns darum bat, auf dem dortigem Oktoberfest zu spielen, speziell den Ententanz. Im Endeffekt wurde es eine unheimlich lustige Aktion. Wir fühlten uns auf dem Fest fremder als die Amerikaner selbst (sie hatten ja nicht realisiert, dass Flensburg nicht in Bayern liegt), eine solche Musik hatte Herr Grosser wahrscheinlich selbst noch nie dirigiert und der Chor tanzte zu der Musik den Ententanz. Der Pastor der Gemeinde schloss uns wohl besonders ins Herz, am 21.10. bei unser Abreise stand er plötzlich am Flughafen in Charlotte SC (ca. 200 km entfernt von Statesville), um uns zu verabschieden. Letzte Station war Beaufort SC. Dort herrschte im Herbst noch Hochsommerstimmung. Endlich konnten wir unsere kurzen Hosen und T-Shirts auspacken und Tage am Strand (der Atlantik hatte 22°C) bei fast 30°C und gleißendem Sonnenschein, sowie Abende am Pool verbringen. Die Umgebung war echt schön mit den Palmen, den subtropischen Sümpfen (leider sehr viele Stechmücken) und Delphinen in Ufernähe. Auf unserem letzten Konzert schien sich der Busfahrer doch noch mit uns anfreunden zu wollen. Er äußerte den Wunsch, begleitet von der Big Band Autumn Leaves zu singen. Beaufort wurde zu einem wunderbaren Ausklang unserer Fahrt. Am 21.10. stiegen wir in Charlotte wieder ins Flugzeug. Zuvor hatten wir im Flughafengebäude noch ein spontanes Chorkonzert vor den wartenden Passagieren gegeben.
Unsere Konzerte bestanden in den Gottesdiensten aus Kammermusik und Chor, in den Schulen aus Chor, Big Band und den beiden Soli von Stefan Hansen und bei den Abschlusskonzerten aus dem komplettem Repertoire.

Cool style am american beach...
Die Eindrücke aus diesen 3 Wochen in Amerika sind:
- die Amerikaner essen liebend gerne Fastfood, sie kochen offenbar nur selten
- der Fernseher läuft rund um die Uhr
- sie nehmen auch für kleine Wegstrecken stets das Auto
- jede Familie hat mind. 3 Autos
- Mülltrennung existiert nicht wirklich
- sie wissen nicht sehr viel über Deutschland (Fragen wie: "Habt ihr auch Autobahnen? Steht die Mauer in Berlin noch?" kamen auf
- Amerikaner sind sehr freundliche, höfliche (excuse me!) und hilfsbereite Menschen
...oder in Konzert-Garderobe.
3 Wochen eintauchen in den amerikanischen Alltag..... wir würden auf jeden Fall immer wieder gerne so unsere Herbstferien verbringen. Zu verdanken haben wir das aber fast ausschließlich nur einem: (ES GIBT NUR EIN') MARTIN GROSSER. Vielen Dank!!! Ein großes Dankeschön geht an Markus Zell, der uns Dank einiger Proben(-wochenenden) den letzten musikalischen Schliff gab und uns aus manch brenzliger Situation heraustrommelte (Blowing Rock), auch an Dirk Niemann, der die Finanzen im Griff hatte und alles fotografierte und filmte, was sich bewegte oder Musik von sich gab, sowie ein Dankeschön an Matthias und Herrn Behnke, die die Big Band instrumental unterstützten, und an Frau Knote, die den Chor am Klavier begleitete.
Patricia Neugebauer, 12. Jg.
Schweden - Austausch
Kooperation mit dem Fria-Gymnasium in Stockholm
Jedes Jahr laden das Fria-Gymnasium in Stockholm und das Alte Gymnasium zu einem Schüleraustausch ein. Während der Wirtschaftspraktikumswoche fährt eine Schülergruppe vom Alten Gymnasium unter der Leitung von Herrn Kuhrt nach Stockholm, um dort von Gleichaltrigen und deren Familien aufgenommen zu werden und das Wirtschaftspraktikum in Form von intensiven Betriebserkundungen in Schwedens Hauptstadt zu absolvieren. Die Organisation dieser Woche in Schweden liegt in den Händen der gastgebenden Schule und des schwedischen Arbeitgeberverbandes.
Der Besuch erfolgt auf Gegenseitigkeit, d.h. die schwedischen GastgeberInnen statten Ihren Gästen aus Deutschland noch im gleichen Schuljahr ihren Gegenbesuch ab, um die entstandenen Kontakte zu pflegen, insbesondere aber, um ihre Deutschkenntnisse zu verbessern. Nachdem bei diesem Besuch lange Jahre (als unser Austauschpartner noch die Latinskola in Malmö war) wirtschaftskundliche Inhalte im Vordergrund standen, steht jetzt der Spracherwerb stärker im Mittelpunkt, denn unsere Stockholmer Gäste sind auf das Erlernen von Fremdsprachen spezialisiert. Das Fria-Gymnasium zeichnet sich dadurch aus, dass der Fremdsprachenunterricht überwiegend von ‚native speakers’ gegeben wird. In diesem Jahr nehmen 13 SchülerInnen am Austausch mit Stockholm statt. Begleitet werden sie bei ihrem Besuch in Schweden vom Chor und seinem Leiter, Hern Grosser. Beide Gruppen profitieren doppelt: Das Programm wird interessanter und die Kosten sinken.
Claus-Henning Kuhrt
SchülerInnenaustausch der 9. und 10. Klassen des Alten Gymnasiums
mit St. Lô, Normandie (Frankreich)
Der Austausch des Alten Gymnasiums mit dem Collège Pasteur und dem Lycée Marie Curie in St. Lô befindet sich in der zweiten Runde. Vom 15.09. - 21.09. empfingen 15 Schülerinnen und Schüler des Alten Gymnasiums „ihre correspondant(e)s“. Die Spannung vor der ersten Begegnung war auf beiden Seiten kaum noch auszuhalten, als der Bus aus Frankreich (sogar mit „echten“ französischen Busfahrern) mit etwas Verspätung auf dem Schulhof des Alten Gymnasiums hielt. Nervosität, Schweigen, zögerliches gegenseitiges Erkennen der Austauschschüler...und nun? Neben der gemeinsamen, außerhalb der Schule verbrachten Zeit standen für die französischen Gäste und die deutschen Gastgeber Ausflüge nach Schleswig und Lübeck sowie eine Stadtbesichtigung in Flensburg auf dem Programm.
Eine Bootstour bei herrlichem Wetter - für unsere
französischen Gäste genauso ein Vergnügen wie für uns.
Gemeinsam mit den Teilnehmern des Englandaustauschs, der zur gleichen Zeit stattfand, wurde ein internationales Jugendtreffen organisiert, bei dem alle Gastgeber und Gäste gemeinsam in internationalen Teams und in allen drei Sprachen (Französisch, Englisch und Deutsch) Teamaufgaben zu lösen hatten. Anschließend gab es ein üppiges Buffet und das Angebot, zur Musik des Djs Timo Ewers noch ein wenig zu tanzen. Von beidem wurde nach anfänglichem Zögern auf französischer und deutscher Seite mit Begeisterung und ausgiebig Gebrauch gemacht. Natürlich ging wieder einmal alles viel zu schnell vorüber und so standen wir schon bald wieder auf dem Schulhof, um dem Bus mit „echten“ französischen Busfahrern und unseren französischen Gästen <<Au revoir>> zu sagen. Es geht das Gerücht, dass hierbei sogar die eine oder andere Träne geflossen sein soll.
Sven Nicke
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